Adreesse
 

Beispiele aus meiner Praxis

Wechsel von der Justiz in die Privatwirtschaft
Herr K. war als Fürsprecher in der Justiz tätig und entschloss sich nach unserer Standortbestimmung, in die Privatwirtschaft zu wechseln. Wir evaluierten Firmen mit Unternehmenskulturen, die seiner Persönlichkeit entsprachen, erstellten ein nutzenorientiertes Bewerbungsdossier und trainierten Vorstellungsgespräche. Er hat sein Unternehmen längst gefunden. Soeben haben wir uns nach fünf Jahren wieder getroffen und das Assessement für die nächste Beförderung gemeinsam vorbereitet.

Konfliktbewältigung mit Kommunikationstraining
Frau Y war wenig konfliktfähig, nahm im Beruf wie privat vieles zu persönlich und war mit ihren Nerven am Rand. Die Auswertung des Persönlichkeitstests gab klare Hinweise über die Gründe. Frau Y lernte an konkreten Fällen, zwischen emotionaler und Sachebene zu unterscheiden. Gemeinsam entwickelten wir ihren persönlichen Kommunikationsstil und hatten bereits nach wenigen Sitzungen eine wichtige Etappe erreicht.

Vom Burnout in eine neue Work-Life-Balance
Ein Unternehmer in einem schlimmen Burnout kam parallel zu seiner psychiatrischen Behandlung in die Laufbahnberatung. Wir erkannten wichtige Gründe, weshalb er sich mit der stark gewachsenen Firma und den neuen Partnern nicht mehr identifizieren konnte. Im Coaching arbeiteten wir an seiner Authentizität und seinen Werten. Heute hat er seine Firma verkauft, seine neue Selbständigkeit stimmt mit seinen Präferenzen überein und macht Sinn und Spass. Er hat zu Wohlbefinden und Lebensqualität zurückgefunden.

Als Frau in Chefposition mit persönlichem Führungsleitbild
Frau H. wurde von aussen geholt und einer grösseren Verwaltungseinheit vorgesetzt, eine Position, für die sich auch Mitglieder ihrer heutigen Geschäftsleitung beworben hatten. Obschon fachlich hervorragend qualifiziert, verfügte sie noch über wenig Führungserfahrung. Im Coaching haben wir während eines Jahres anstehende Führungsprobleme gemeinsam besprochen und gleichzeitig ihr persönliches Führungsleitbild erarbeitet. Sie geniesst heute die volle Unterstützung ihres GL-Teams und ihrer Mitarbeiter, auch während ihres Mutterschaftsurlaubs!

Wichtiges vor Dringendem
Herr N. war im Dauerstress und verzettelte sich, seine Energiekurve zeigte voll nach unten, das Privatleben kam zu kurz. Die ganzheitliche Standortbestimmung schaffte Klarheit über das, was ihm wirklich wichtig ist. Er kann nun vermehrt Prioritäten setzen, sich besser abgrenzen und schafft es, auch Freiraum für sich selbst in seine Planung miteinzubeziehen. Er hat zu neuer Lebensqualität gefunden.

Von der Grossbank ins Nonprofit-Management
Frau L. arbeitete als Betriebswirtschafterin und Analystin bei einer Grossbank und fühlte sich am falschen Platz. Die Mutterschaftspause nutzte sie zu einer ganzheitlichen Laufbahnberatung. Die Bankenwelt entsprach nicht ihren persönlichen Präferenzen. Sie absolviert nun ein Nachdiplom in Nonprofit-Management mit begleitendem Teilpensum in einer Nonprofit-Organisation und kann damit ihre Fachkenntnisse erweitern und ihre Sozialkompetenz in einem für sie geeigneteren Umfeld einsetzen.

Quereinstieg ins HR-Management geglückt
Als hervorragend qualifizierte Direktionsassistentin wollte Frau Z. den Schritt zur Fachfrau schaffen. Unsere Arbeit zeigte den neuen Weg auf, nämlich den Einstieg ins Personalmanagement. Wir evaluierten die Weiterbildung, erstellten ein nutzenorientiertes Bewerbungsdossier, ausgerichtet auf den HR-Bereich und trainierten Vorstellungsgespräche. Unsere Freude war gross, als sie schon bald als Quereinsteigerin unter 120 Bewerberinnen den Zuschlag für eine entwicklungsreiche Stelle erhielt.

 
 

Heidi Meyer-Küng
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